Regelungen des Weiterbildungsgesetzes und Hinweise zur Abrechnung von Unterrichtseinheiten

Das Land Baden-Württemberg fördert Maßnahmen der Fort- und Weiterbildung und gibt Personalkostenzuschüsse nach dem Weiterbildungsgesetz 

Das Evang. Kreisbildungswerk Heilbronn trägt für die Evang. Kirchengemeinden und weiteren Rechtsträger die Unterrichtseinheiten der evangelischen Erwachsenenbildung zusammen, für die dann über die eaew-Landesgeschäftsstelle beim Regierungspräsidium Personalkostenzuschüsse beantragt werden.

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Förderfähige Veranstaltungen

  • add Voraussetzungen für die Förderung von Bildungsveranstaltungen

    Als Bildungsveranstaltungen können alle Veranstaltungen aufgenommen werden:

    • zu denen öffentlich eingeladen wurde,

    • die unter einem bestimmten Thema der Erwachsenenbildung standen (siehe Schlüssel für Themen / Sachgebiete),

    • an denen mindestens 5 Personen teilgenommen haben (weniger als 10 Personen - Sonderkriterium angeben),

    • bei denen sich (in der Regel) die Teilnehmer/innen in angemessenem Maß an den Kosten der Veranstaltung beteiligen,

    1. Folgende Veranstaltungen sind förderfähig und können gemeldet werden:

    a)      Themenorientierte Zusammenkünfte von Seniorenkreisen, Altenclubs und Altennachmittagen, von Frauenkreisen, Frauengesprächsgruppen, gemischten
    Gesprächskreisen, Familienkreisen und Männerkreisen – auch wenn kein/e Referent/in eingeladen wurde, sondern der Inhalt durch eine/n Mitarbeiter/in zu einem Thema der Sachgebiete 1-10 gestaltet wurde.

    b)      Themenbezogene Zusammenkünfte von Arbeitskreisen, Initiativ- und Aktionsgruppen in der Gemeinde, wenn diese keinen Sitzungscharakter haben. Bei mehreren Treffen als Seminar unter einem Oberthema zusammenfassen. Federführende/r Mitarbeiter/in ist Referent/in.

    c)      Themenbezogene Elternabende, die sich mit Erziehungs- und Lebensfragen beschäftigen bei Kindergarteneltern, Taufeltern, Konfirmandeneltern. Referent/in kann Erzieherin, Pfarrer/in sein. Allgemeine Rahmenbedingungen (öffentlich!) für Veranstaltungen beachten.

    d)     Bastelkreise, Werkgruppen und Kochkurse für Erwachsene, die unter Anleitung durchgeführt werden (längerfristige Bastelkreise sind Seminare, die thematisch beschrieben sind).

    e)      Gymnastik- Entspannungs- und Meditationskurse für Erwachsene, die unter Anleitung durchgeführt werden. Das Angebot ist thematisch beschrieben.

    f)       Mutter-Kind-Gruppen, Krabbelgruppen etc. sind jeweils als Seminar ausgeschrieben. Der Bildungsaspekt muss deutlich sein. Referent/in ist z.B. der/die federführende Mitarbeiter/in. Als Thema gilt das Gruppenangebot z.B.: „Spiel, Bewegung, Kreativität, Musik“ = 2UE. Angabe: „pädagogische Lerngruppe, Krabbelgruppe, Mutter-Kind-Gruppe“ = 1 UE.

    1. Veranstaltungen, die unter bestimmten Umständen förderfähig sind:

    a)      Einführung in pädagogisch wertvolle Spiele im Rahmen von Erziehungsseminaren

    b)      Studienfahrten und Lehrwanderungen unter fachkundiger Leitung, ohne Übernachtung und einer einfachen Entfernung von höchstens 300 km vom Wohnort. Die Fahrtzeit kann nicht angerechnet werden. Zeiteinheiten und Thema angeben.

    c)      Besichtigung kultureller Stätten, Museen, Ausstellungen und Denkmäler sind nur förderfähig, wenn neben den Rahmenbedingungen und den Bestimmungen über Entfernungen und Übernachtungen (siehe 2.b) auch eine fachkundige Leitung vorhanden ist, und sie im Zusammenhang größer Weiterbildungsveranstaltungen stattfinden.

    d)     Tanz: im Rahmen von Veranstaltungen zur Gesundheitsprävention bei Senioren/innen,
    Tanz als Meditation, als Volkskultur und als Ausdruckstanz.

    e)      Film-, Konzert- und Theaterbesuche können gefördert werden, wenn sie in den Zusammenhang einer längerdauernden Weiterbildungsveranstaltung eingebunden sind.

    f)       Autorenlesungen sind förderfähig, wenn sie den Themen / Sachgebieten 1-10 zugeordnet werden können.

    1. Nicht förderfähig sind folgende Einzelveranstaltungen und Seminare:

    a)      Veranstaltungen mit kirchenorganisatorischem, gottesdienstlichem oder seelsorgerischem Charakter wie z.B.: Gremienarbeit, Schulung von Helfer/innen und Besuchsdiensten / Kirchengemeinderatsschulungen, Fortbildung der Mitarbeiter/innen (sofern sie nicht eine Veranstaltung der Erwachsenenbildung ist), Gottesdienste und deren Vorbereitung, Einkehrtage, Bibelstunden, Elternabende (die sich z.B. mit der Vorbereitung und der Durchführung von Taufe und Konfirmation befassen)

    b)      Veranstaltungen, deren Schwerpunkte in der Unterhaltung und Geselligkeit liegen wie Feste und Feiern, Tanzveranstaltungen geselliger Art, Stammtische, Senioren/innentreffen ohne thematisches festes Programm

    c)      Spiele: hierzu gehören Brett-, Karten- oder Telespiele, sowie sonstige Gesellschaftsspiele. Ausnahme sind Spiele, die kurzzeitig als pädagogisches Mittel eingesetzt werden.

    d)     Bastelarbeiten für Verkaufsaktionen – z.B. für Basare, Gemeindefeste u.a.

    e)      Orchester, Chöre, Singkreise mit geschlossenem Charakter, die auf langzeitliche vereinsähnliche Arbeit angelegt sind, wie z.B.: Kirchenchöre, Posaunenchöre u.a.

    f)       Besuche von Film- Konzert- und Theaterveranstaltungen

    g)      Tanzkurse mit dem Inhalt „Gesellschaftstänze“

    h)      Sportkurse – außer Gymnastik

    i)        Jugendveranstaltungen. Keine förderungsfähigen Maßnahmen sind insbesondere: Autopannen-, Erste-Hilfe- und Führerscheinkurse, Sportkurse außer Gymnastik, gesellige Veranstaltungen, Nachhilfestunden, Besuche von Film-, Konzert- und Theaterveranstaltungen, soweit diese nicht in den Zusammenhang einer intensiven Bildungsveranstaltung gehören, Veranstaltungen, die gottesdienstlichen und seelsorgerlichen Charakter haben; mehrtägige Studienreisen sowie Studienfahrten ohne Übernachtung, wenn die einfache Entfernung mehr als 300 km beträgt oder eine fachkundige Leitung fehlt. Außerdem: Sommerfeste, Gremien, Gemeindeforen, Empfänge, musikalische Nachmittage, Weltgebetstag (nur der öffentliche Abend, an dem das Land vorgestellt wird),  Hauskreise, Kinderkirche (und ihre Vorbereitung), Weihnachts- und Adventsfeiern …

Schlüssel für die Themenbereiche/Sachgebiete

  • add Themenbereiche - Schlüssel 1-10

    1 Zeitgeschichte, Politik, Geschichte

    2 Soziologie, Wirtschaft, Recht

    3 Pädagogik, Psychologie, Eltern- und Familienbildung

    4 Philosophie, Theologie, Weltanschauung

    5 Literatur, Kunst, Musik, Massenmedien, Länder- und Heimatkunde

    6 Sprachen

    7 Wirtschaft und kaufmännische Praxis

    8 Mathematik, Naturwissenschaft, Technik

    9 Kreatives Gestalten, Freizeitaktivität

    10 Gesundheit, Gymnastik, Körperpflege, Haushaltsführung

Veranstaltungen mit weniger als zehn Teilnehmenden

  • add Sonderkriterien

    Auch Veranstaltungen, an denen weniger als 10 Personen teilgenommen haben, können unter gewissen Voraussetzungen nach dem Weiterbildungsgesetz abgerechnet werden.  

    Folgende Gründe ( SK= Sonderkriterium 1-10) werden anerkannt:

    SK 1 Kurse im ländlichen Raum mit geringer Einwohnerdichte

    SK 2 Anzahl der zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze (z.B. EDV, Nähmaschinen)

    SK 3 Aufbaukurse mit weniger TN als die vorausgehenden Grundkurse (z.B. Sprachen)

    SK 4 Kurse für seltene Sprachen (z.B. Arabisch, Chinesisch)

    SK 5 Sozialer Aspekt (Unzumutbare hohe Aufzahlungen bei Ausfall des Kurses)

    SK 6 Neuangebote und Schnupperkurse (zur Etablierung des Angebotes)

    SK 7 Wegen der Lerneffizienz und gestiegener Ansprüche an den Unterricht

    SK 8 Nachträgliche Abmeldungen

    SK 9 Differenzierung nach Zielgruppen, Themen und Zeiten

    SK10 Spezielle Zielgruppen im Bereich der Grundbildung (z.B. Alphabetisierung, Kurse für Personen mit Lernschwächen, Integrationskurse)

    Kurse mit weniger als 5 Teilnehmenden sind generell nicht förderungsfähig.

    In der Abrechnung geht das praktisch so: Sobald Sie eine Teilnehmerzahl zwischen 5 und 10 eintragen, öffnet sich ein neues Fenster, mit dessen Hilfe Sie eines der 10 Sonderkriterien auswählen können.

Eltern-Kind-Gruppenarbeit im Rahmen des Weiterbildungsgesetzes Baden-Württemberg (WBG)

  • add Voraussetzungen der Anerkennung

    • Die Trägerschaft der Eltern-Kind-Gruppenarbeit hat die veranstaltende Kirchengemeinde

    • Bei Kooperation, z. B. mit der kath. Kirchengemeinde, einer Familien-Bildungsstätte oder anderen Partnern, kann die Trägerschaft nur bei einem Partner liegen.

    • Finanzierungs-, Personal- und Versicherungsfragen werden vom Träger verantwortet, der Kirchengemeinderat entscheidet, welche finanziellen Zuschüsse er für die Eltern-Kind-Gruppenarbeit zur Verfügung stellt.

    • Eltern-Kind-Gruppen können nur dann Teil der öffentlichen Erwachsenen- und Familienbildung nach dem WBG sein, wenn sie

    - öffentlich ausgeschrieben und damit für alle Interessent/innen zugänglich sind;

    - wenn sie eine kontinuierliche Teilnehmerzahl von mind. 8 – 10 Teilnehmer/innen (ohne Kinder) nachweisen. Bei 5 - 9 Teilnehmenden kann eine Anerkennung möglich sein, wenn bestimmte Sonderkriterien erfüllt sind (siehe dazu weiter oben "VEranstaltungen mit weniger als zehn Teilnehmenden" bzw. "Sonderkriterien".

    - Wenn sie ein inhaltlich-pädagogisches Programm verfolgen und nachweisen.

    • Eine angemessene, sozialverträgliche Kostenbeteiligung der Teilnehmer/innen und die Führung einer Teilnehmerliste sind üblich und notwendig.

    Zuschussmittel und Versicherungsschutz

    Veranstaltungen, die in den Räumen der Kirchengemeinden stattfinden, unterliegen dem Versicherungsschutz der Evang. Gemeindeversicherung.

    Bei Erfüllung der Kriterien nach dem WBG (siehe oben) rechnet die Kirchengemeinde die Eltern-Kind-Gruppenarbeit über das Evang. Kreisbildungswerk als förderungsfähige Veranstaltung ab.

    Pro Gruppentreffen (1 ½ bis 2 Std.) können bis zu 2 UE = Unterrichtseinheiten anerkannt werden (eine UE = 45 Min. bei mind. 10 Teilnehmer/innen, bei Eltern-Kind-Gruppen mind. 8 erwachsene Teilnehmer/innen).

    Gruppenleitung

    Zur Gruppenleitung qualifiziert sind insbesondere Elternteile, Frauen und Männer mit einer  pädagogischen Vorbildung. Viele Frauen aus pädagogischen Berufen engagieren sich in der erwerbsfreien Familienphase in unserer Mutter-Kind-Gruppenarbeit. Leitungsaufgaben übernehmen aber auch Eltern mit und ohne pädagogische Vorbildung. Sie sind bereit, ihr ehrenamtliches, freiwilliges Engagement im kollegialen Austausch, im Leitungsteam und in der Fortbildung fachlich zu erweitern und zu vertiefen. Das Kreisbildungswerk bietet zur Qualifikation der ehrenamtlichen Gruppenleiter/innen in Kooperation mit dem Frauenwerk und der Familienbildungsarbeit mehrere Fortbildungsangebote an. Begleitung der Gruppenleiter/in durch die Pfarrer/in oder eine/n andere/n Beauftragte/n der Kirchengemeinde sollte zur Verantwortung evangelischer Eltern-Kind-Gruppenarbeit gehören.

Stichwort- und ABC-Liste der KILAG

  • add Zusammenfassung der Listen der KILAG (2019)

    Die KILAG hat 2019 Übersichten aktualisiert erstellt, welche Veranstaltungen nach dem Weiterbildungsgesetz bzw. Verordnungen oder Drucksachen des Landes Baden-Württemberg förderfähig sind. Diese umfangreiche Übersicht wird hier zusammengefasst.

    Grundsätze und Darstellung:

    Förderfähig sind Bildungsveranstaltungen, die offen ausgeschrieben und somit für alle zugänglich sind. Sie sind in dieser Übersicht mit weißer Schrift auf grünem Hintergrund hervorgehoben.

    Ausgeschlossen von einer Förderung sind Veranstaltungen mit gottesdienstähnlichem, seelsorgerlichem oder geselligem/unterhaltsamem Charakter sowie solche, die einen geschlossenen Kreis ansprechen, ebenso organisatorische Sitzungen. Diese sind weiß auf dunkelrot hervorgehoben.

    Bedingt (bzw. unter bestimmten Voraussetzungen) förderfähige Inhalte/Veranstaltungen sind in dieser Kurzübersicht gelb hinterlegt.

     

    Einige Stichworte mit Anmerkungen zur Förderfähigkeit

    Basteln für einen Basar ist nicht förderfähig; wenn beim Basteln Fähigkeiten systematisch eingeübt werden oder beim Werken unter Anleitung, ist das förderfähig.

    Chorproben eines regelmäßig probenden (Posaunen-)Chores sind nicht förderfähig. Chor-Projekte, die offen ausgeschrieben sind und als Projekt erkennbar, sind förderfähig.  Sie müssen vom Regelchor abgekoppelt bzw. mit Unterbrechungen als Projekt erkennbar sein.

    E-Learning- bzw. Blended-Learning-Kurse: der Präsenzanteil ist förderfähig, nicht jedoch der E-learning-Anteil. 2020 soll es eine Entscheidung des Kultusministeriums geben.

    Familienaufstellungen sind, da sie als therapeutisch eingestuft werden, nicht förderfähig.

    Freizeiten: Bis max. 8 UE/Tag sind die Bildungsinhalte – wenn sie einzeln aufgeführt werden – förderfähig.

    Gespräche und Gesprächskreise können förderfähig sein; Referent*in bzw. Gesprächsleitung und Thema nennen.

    Glaubenskurse sind nicht förderfähig, wenn der Glaubensvollzug im Vordergrund steht, sondern nur dann, wenn bei einem Theologiekurs der Bildungscharakter vorrangig ist.

    Gymnastikkurse sind förderfähig, wenn die Leitung angegeben wird (s.u. Sportkurse).

    Hauskreise sind nur insoweit förderfähig, wenn es um ein Thema geht; nicht jedoch gesellige, seelsorgerische und gottesdienstliche Anteile. Eine Leitung muss vorhanden sein.

    Handauflegen und Heilen sind nicht förderfähig, außer wenn es um Lern- und Reflexionsebenen geht.

    Instrumental-/Musikkurs: Wenn die Beherrschung eines Instruments erlernt oder vertieft wird, indem eine regelmäßige und systematische Anleitung erfolgt, kann ein solcher Kurs förderfähig sein. Ein regelmäßig probender Instrumental-/Musikkreis dagegen, der das Musik-leben in einer Kirchengemeinde fördert für die Gestaltung eines Gottesdienstes oder eines Konzertes, ist nicht förderfähig (vgl. Chor).

    Angebote für Kinder und Jugendliche: Nicht förderfähig sind Hausaufgabenbetreuung und Vorbereitungen auf schulische Prüfungen. Gefördert werden können pädagogische Freizeitbetreuung wie Sprach-, Koch-, Nähkurse, Märchenstunde für Kinder, Hausaufgabenhilfe mit Bildungsinhalt). Bei Jugendgruppen und –treffs sowie Jugendfreizeiten ist der Bildungsanteil laut Programm förderfähig, solange es keine Doppelförderung über den Landesjugendplan o.a. Förderungen gibt.

    Jugendleiterausbildung: Bei offener Ausschreibung einer Ausbildung „zum“ Jugendleiter ist das Angebot förderfähig, ein Angebot „für“ Jugendleiter*innen gilt als interne Schulung und ist nicht förderfähig.

    Kochkurse sind auch für Kinder und Jugendliche förderfähig, aber die Essenszeit ist abzuziehen.

    Konzerte sind nur mit einer Vor- und Nachbesprechung förderfähig; gibt es nur eine Vorbesprechung, kann diese abgerechnet werden, aber nicht die Konzert-Veranstaltung.

    Kosmetik- und Schminkkurse sind förderfähig, ebenfalls Krabbelgruppen, Krankenpflegeseminare und das Lernen von Liedern sowie Lesungen. Nicht förderfähig sind ein Liederabend. eine Lebenshilfegruppe, ein Männerkreis/eine Männergruppe, eine Matinee, Meditation sowie Mitarbeiterweiterbildung.

    Mentorengruppen mit mind. 5 TN, wenn eine Anwesenheitsliste geführt wird

    Offene Treffs und Bildungscafés sind nicht förderfähig.

    Pflegende Angehörige: Seminare zur Schulung/Ausbildung sind förderfähig wie auch Krankenpflegeseminare und Ausbildungen der Nachbarschaftshilfe, wenn offen ausgeschrieben wurde.

    Pilgern ist als solches nicht förderfähig; Bildungsinhalte, die im Programm stehen, wie eine Kirchenführung, Infos zum Weg, Hintergrundinfos zum Pilgern sind förderfähig.

    Predigtnachgespräche stehen – wie Predigtvorbereitungsgespräche oder Vorbereitungstreffen von Familien- bzw. Kindergottesdienstteams – im Verbund mit dem Gottesdienst und sind nicht förderfähig.

    Schwimmkurse für Anfänger, Kinder und Erwachsene sind förderfähig, ebenso Gymnastikkurse wie Yoga, Zumba, Pilates, Walking, ebenso Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungskurse. Eine Wanderung ist nur unter fachkundiger Leitung und Nachweis des Bildungsinhaltes förderfähig. Sportkurse und Spieleabende sind nicht förderfähig.

    Angebote spiritueller Bildung sind nicht förderfähig, wenn sie gottesdienstlichen/seelsorgerlichen Charakter haben.

    Sprachkurse sind förderfähig, STÄRKE-Kurse nicht, weil sie vom Land anderweitig gefördert werden.

    Tanzkurse sind förderfähig, Tanzveranstaltungen jedoch nicht.

    Technische Kurse wie ein Autopannenkurs, ein Motorrad- oder ein Fahrradkurs sind nicht förderfähig.

    Theatergruppen sind förderfähig, soweit ein Theater- oder Musikstück eingeübt wird, die Aufführung selbst ist nicht förderfähig.

    Weinseminare, bei denen die Wissensvermittlung oder kulturelle Bildung im Vordergrund steht, sind förderfähig, Weinproben dagegen nicht.

    Weltgebetstag: Förderfähig ist ein Informationsabend über das Land, um das es geht; nicht förderfähig ist der Weltgebetstags-Abend selbst und die praktischen sowie organisatorischen Vorbereitungen dafür.

    Zweiter Bildungsweg: Bildungsangebote in diesem Zusammenhang sind nicht förderfähig.

     

    Pfr. Albrecht Fischer-Braun

    Päd. Leiter/Geschäftsführer Evang. KBW Heilbronn

Zum Herunterladen: Stichwortliste und ABC-Liste der KiLAG sowie die Zusammenfassung des KBW Heilbronn (pdf)